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        <title>Bürgerinitiative A10 Nord :: Neues</title>
        <link>http://www.bi-a10-nord.de/neues/</link>
        <description>Birkenwerder und Hohen Neuendorf gegen Lärm</description>
        <dc:language>en-us</dc:language> 
        <dc:creator>BI A10 Nord</dc:creator> 
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            <item>
<title>Koordinierung von Großprojekten  - Stellungnahme zur  Abstimmungsrunde am 7. März</title>
<link>http://www.bi-a10-nord.de/neues/Koordinierung_von_Gro%C3%9Fprojekten__-_Stellungnahme_zur__Abstimmungsrunde_am_7._M%C3%A4rz</link>
<pubDate>Thu, 19 Apr 2012 06:33:44 GMT</pubDate>
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-->

<description><![CDATA[ <p>Im Einzelnen:</p>
<ol>
<li>Viele der von den Gemeinden und der BI im Vorfeld des Termins abgegebenen Positionen und Fragen wurden weitestgehend nur allgemein und unverbindlich behandelt, einiges blieb leider ganz unber&#252;ck- sichtigt. Die Pr&#228;sentationen der Vorhabentr&#228;ger waren zu allgemein und zeigten, dass ihre Planungen auf die angesprochenen Belange der betroffenen Gemeinden nicht gen&#252;gend eingehen werden. Die Zeitschiene wurde den Umst&#228;nden entsprechend halbwegs verbindlich konkretisiert.</li>
<li>Im Ergebnisprotokoll wurden lediglich zwei herausragende Punkte festgestellt: Zum Einen die Achsverschiebung der 380 kV-Leitung, zu der es weiterf&#252;hrende Gespr&#228;che geben soll, zum Anderen der Ersatz- bau der Eisenbahnbr&#252;cke, der ergebnisoffen dem Planfeststellungsbeschlu&#223; vorbehalten bleiben soll. Letzteres ist aus Sicht der B&#252;rgerinitiative nicht hinnehmbar, da wir in diesem Falle eine &bdquo;Katze im Sack&ldquo; akzeptieren m&#252;ssen. Die Aufforderung an die Planfeststellungsbeh&#246;rde, dazu vorab mit der DB AG und den Betroffenen (Gemeinden/BI) das Gespr&#228;ch zu suchen, geht u. E. aus dem Protokoll nicht eindeutig genug hervor.</li>
<li>Die beiden weiteren Anliegen der BI und Gemeinden, Tank- und Rastanlagen und &#220;berflugl&#228;rm, sind im Protokoll nicht erw&#228;hnt, sollten dort jedoch noch einmal aufgef&#252;hrt werden, da beide Projekte zur Erh&#246;hung der Gesamtbelastung der Kommunen beitragen. Zu den geplanten Tank- und Rastanlagen Briesetal bestand Konsens, zun&#228;chst den weiteren Verlauf der Gespr&#228;che zwischen MIL und BI abzuwarten.</li>
<li>Fazit: Wenn es bei zuk&#252;nftigen Vorhaben weniger Konflikte und daf&#252;r gr&#246;&#223;eres Verst&#228;ndnis zwischen den Beteiligten geben soll, sind umfangreiche und offene Gespr&#228;che dringend erforderlich und zwar bevor es einen Antrag zum Raumordnungs- oder Planfeststellungsverfahren gibt! Der Termin am 7.3. war ein erster und guter Schritt in die richtige Richtung &ndash; f&#252;r Manches hoffentlich noch nicht zu sp&#228;t.</li>
</ol> ]]></description>

<content:encoded><![CDATA[ <p>Im Einzelnen:</p>
<ol>
<li>Viele der von den Gemeinden und der BI im Vorfeld des Termins abgegebenen Positionen und Fragen wurden weitestgehend nur allgemein und unverbindlich behandelt, einiges blieb leider ganz unber&#252;ck- sichtigt. Die Pr&#228;sentationen der Vorhabentr&#228;ger waren zu allgemein und zeigten, dass ihre Planungen auf die angesprochenen Belange der betroffenen Gemeinden nicht gen&#252;gend eingehen werden. Die Zeitschiene wurde den Umst&#228;nden entsprechend halbwegs verbindlich konkretisiert.</li>
<li>Im Ergebnisprotokoll wurden lediglich zwei herausragende Punkte festgestellt: Zum Einen die Achsverschiebung der 380 kV-Leitung, zu der es weiterf&#252;hrende Gespr&#228;che geben soll, zum Anderen der Ersatz- bau der Eisenbahnbr&#252;cke, der ergebnisoffen dem Planfeststellungsbeschlu&#223; vorbehalten bleiben soll. Letzteres ist aus Sicht der B&#252;rgerinitiative nicht hinnehmbar, da wir in diesem Falle eine &bdquo;Katze im Sack&ldquo; akzeptieren m&#252;ssen. Die Aufforderung an die Planfeststellungsbeh&#246;rde, dazu vorab mit der DB AG und den Betroffenen (Gemeinden/BI) das Gespr&#228;ch zu suchen, geht u. E. aus dem Protokoll nicht eindeutig genug hervor.</li>
<li>Die beiden weiteren Anliegen der BI und Gemeinden, Tank- und Rastanlagen und &#220;berflugl&#228;rm, sind im Protokoll nicht erw&#228;hnt, sollten dort jedoch noch einmal aufgef&#252;hrt werden, da beide Projekte zur Erh&#246;hung der Gesamtbelastung der Kommunen beitragen. Zu den geplanten Tank- und Rastanlagen Briesetal bestand Konsens, zun&#228;chst den weiteren Verlauf der Gespr&#228;che zwischen MIL und BI abzuwarten.</li>
<li>Fazit: Wenn es bei zuk&#252;nftigen Vorhaben weniger Konflikte und daf&#252;r gr&#246;&#223;eres Verst&#228;ndnis zwischen den Beteiligten geben soll, sind umfangreiche und offene Gespr&#228;che dringend erforderlich und zwar bevor es einen Antrag zum Raumordnungs- oder Planfeststellungsverfahren gibt! Der Termin am 7.3. war ein erster und guter Schritt in die richtige Richtung &ndash; f&#252;r Manches hoffentlich noch nicht zu sp&#228;t.</li>
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            <item>
<title>Petitionsabschluss (Begründung)</title>
<link>http://www.bi-a10-nord.de/neues/Petitionsabschluss_%28Begr%C3%BCndung%29</link>
<pubDate>Tue, 06 Mar 2012 16:53:27 GMT</pubDate>
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<description><![CDATA[ <p>Kein Wunder, denn das h&#228;tte eine Gesetzes&#228;nderung zur Folge gehabt und die wird dann aus Sicht des BMVBS/der Bundesregierung entweder sehr teuer oder l&#228;&#223;t sich gegen&#252;ber der finanzkr&#228;ftigeren und allgegenw&#228;rtigen Lobby (VDA, ADAC etc.) mit Geschwindigkeitsbegrenzungen nicht verkaufen. Eigentlich schade, da&#223; unsere Wenderegierung gerade hier die Kurve nicht kriegt...</p>
<p>F&#252;r Eure Unterst&#252;tzung noch einmal vielen, vielen Dank und lasst Euch nicht unterkriegen - macht einfach weiter!</p>
<p>Hier der <a href="?module=uploads&func=download&fileId=146">Begr&#252;ndungstext des Ausschusses (PDF)</a> (erstaunlich ist, da&#223; nur die Stellungnahme eines Ministeriums herangezogen wird).</p> ]]></description>

<content:encoded><![CDATA[ <p>Kein Wunder, denn das h&#228;tte eine Gesetzes&#228;nderung zur Folge gehabt und die wird dann aus Sicht des BMVBS/der Bundesregierung entweder sehr teuer oder l&#228;&#223;t sich gegen&#252;ber der finanzkr&#228;ftigeren und allgegenw&#228;rtigen Lobby (VDA, ADAC etc.) mit Geschwindigkeitsbegrenzungen nicht verkaufen. Eigentlich schade, da&#223; unsere Wenderegierung gerade hier die Kurve nicht kriegt...</p>
<p>F&#252;r Eure Unterst&#252;tzung noch einmal vielen, vielen Dank und lasst Euch nicht unterkriegen - macht einfach weiter!</p>
<p>Hier der <a href="?module=uploads&func=download&fileId=146">Begr&#252;ndungstext des Ausschusses (PDF)</a> (erstaunlich ist, da&#223; nur die Stellungnahme eines Ministeriums herangezogen wird).</p> ]]></content:encoded>

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</item>
            <item>
<title>Presseartikel zum 2. Arbeitsgespräch Tank- und Rastanlagen  Mit MIL, LS, Stadt Hohen Neuendorf, BI A10-Nord 07.02.2012</title>
<link>http://www.bi-a10-nord.de/neues/Presseartikel_zum_2._Arbeitsgespr%C3%A4ch_Tank-_und_Rastanlagen__Mit_MIL%2C_LS%2C_Stadt_Hohen_Neuendorf%2C_BI_A10-Nord_07.02.2012</link>
<pubDate>Sun, 19 Feb 2012 21:08:53 GMT</pubDate>
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<description><![CDATA[ <p>Dies ist das Ergebnis des zweiten Arbeitsgespr&#228;ches zwischen Vertretern des Infrastrukturministeriums (MIL), des Landesbetriebes Stra&#223;enwesen (LS) und Vertretern der B&#252;rgerinitiative A10-Nord sowie der Stadt Hohen Neuendorf vom Dienstag, dem 07.02.2012.</p>
<p>Wie Vertreter der B&#252;rgerinitiative betonten, w&#228;ren in konstruktiver Atmosph&#228;re die  gegens&#228;tzlichen Standpunkte diskutiert worden. Als Zielkonflikt wurde die nur einseitige Ber&#252;cksichtigung der verkehrlichen Belange auf Grundlage der technischen Vorschriften definiert. Die Heimat-, Umwelt-, Naherholungs- und sozialen Interessen der betroffenen B&#252;rger  bleiben aus Sicht der B&#252;rgerinitiative und der Stadt Hohen Neuendorf dabei unterpr&#228;sentiert. Beide Seiten warben f&#252;r ein Verst&#228;ndnis der jeweiligen Betrachtungsweise und versuchten, entsprechende Denkimpulse zu geben.</p>
<p>Im ersten Gespr&#228;ch im Juli 2011 wurde verabredet, die Standortsuche in einem erweiterten Suchraum durchzuf&#252;hren. Als Ergebnis legte das Land u. a. eine Karte mit einer detaillierten Untersuchung des von ihm betrachteten 20 km - Abschnittes vor. Hierbei wurde insbesondere die fehlende Gewichtung der Kriterien zur Standortbewertung und auch der sich danach praktisch ergebene Ausschluss einzelner Vorschl&#228;ge von der BI A10-Nord beanstandet. Die Stra&#223;enbauverwaltung will jedoch neue Wege pr&#252;fen, um eine L&#246;sung zu finden. Dabei sollten alle Vorschl&#228;ge der B&#252;rgerinitiative noch einmal &#252;berdacht werden, so die BI-Vertreter. Sie wiesen zus&#228;tzlich zu den bekannten Vorschl&#228;gen auf weitere M&#246;glichkeiten hin, die auch unter Ber&#252;cksichtigung der Situation auf diesem Autobahnabschnitt grunds&#228;tzlich vorhanden sind.</p>
<p>Die Zeit bis zur endg&#252;ltigen Standortentscheidung soll genutzt werden, um eine f&#252;r alle Beteiligten tragf&#228;hige L&#246;sung zu finden. Die Diskussionspartner vereinbarten daher, Informationsunterlagen auszutauschen und zu einem weiteren Gespr&#228;ch zusammenzukommen.</p>
<p>Mehr Informationen zum Thema und zum Stand der Dinge: <a rel="external" href="http://www.heideplan.de">Keine Tank- und Rastanlagen am Wohngebiet</a></p> ]]></description>

<content:encoded><![CDATA[ <p>Dies ist das Ergebnis des zweiten Arbeitsgespr&#228;ches zwischen Vertretern des Infrastrukturministeriums (MIL), des Landesbetriebes Stra&#223;enwesen (LS) und Vertretern der B&#252;rgerinitiative A10-Nord sowie der Stadt Hohen Neuendorf vom Dienstag, dem 07.02.2012.</p>
<p>Wie Vertreter der B&#252;rgerinitiative betonten, w&#228;ren in konstruktiver Atmosph&#228;re die  gegens&#228;tzlichen Standpunkte diskutiert worden. Als Zielkonflikt wurde die nur einseitige Ber&#252;cksichtigung der verkehrlichen Belange auf Grundlage der technischen Vorschriften definiert. Die Heimat-, Umwelt-, Naherholungs- und sozialen Interessen der betroffenen B&#252;rger  bleiben aus Sicht der B&#252;rgerinitiative und der Stadt Hohen Neuendorf dabei unterpr&#228;sentiert. Beide Seiten warben f&#252;r ein Verst&#228;ndnis der jeweiligen Betrachtungsweise und versuchten, entsprechende Denkimpulse zu geben.</p>
<p>Im ersten Gespr&#228;ch im Juli 2011 wurde verabredet, die Standortsuche in einem erweiterten Suchraum durchzuf&#252;hren. Als Ergebnis legte das Land u. a. eine Karte mit einer detaillierten Untersuchung des von ihm betrachteten 20 km - Abschnittes vor. Hierbei wurde insbesondere die fehlende Gewichtung der Kriterien zur Standortbewertung und auch der sich danach praktisch ergebene Ausschluss einzelner Vorschl&#228;ge von der BI A10-Nord beanstandet. Die Stra&#223;enbauverwaltung will jedoch neue Wege pr&#252;fen, um eine L&#246;sung zu finden. Dabei sollten alle Vorschl&#228;ge der B&#252;rgerinitiative noch einmal &#252;berdacht werden, so die BI-Vertreter. Sie wiesen zus&#228;tzlich zu den bekannten Vorschl&#228;gen auf weitere M&#246;glichkeiten hin, die auch unter Ber&#252;cksichtigung der Situation auf diesem Autobahnabschnitt grunds&#228;tzlich vorhanden sind.</p>
<p>Die Zeit bis zur endg&#252;ltigen Standortentscheidung soll genutzt werden, um eine f&#252;r alle Beteiligten tragf&#228;hige L&#246;sung zu finden. Die Diskussionspartner vereinbarten daher, Informationsunterlagen auszutauschen und zu einem weiteren Gespr&#228;ch zusammenzukommen.</p>
<p>Mehr Informationen zum Thema und zum Stand der Dinge: <a rel="external" href="http://www.heideplan.de">Keine Tank- und Rastanlagen am Wohngebiet</a></p> ]]></content:encoded>

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            <item>
<title>Neue Perspektiven entdecken</title>
<link>http://www.bi-a10-nord.de/neues/Neue_Perspektiven_entdecken</link>
<pubDate>Tue, 14 Feb 2012 11:21:58 GMT</pubDate>
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<description><![CDATA[ <h3>Neue Perspektiven entdecken</h3>
<p>F&#252;r die Region um Birkenwerder und Hohen Neuendorf sind mehrere Gro&#223;projekte geplant, die sowohl einzeln als auch in ihrer Gesamtheit die Landschaft und die Siedlungsgebiete der Kommunen erheblich umgestalten werden: Sechsstreifiger Ausbau der A10, Ausbau der Bahnstrecke Rostock-Berlin, Erweiterung der H&#246;chstspannungsleitung von 220 auf 380 kV, Bau von Tank- und Rastanlagen. Diese Ma&#223;nahmen scheinen auf den ersten Blick wirtschaftlich durchaus sinnvoll, sie bergen jedoch ein erhebliches Potenzial von negativen Auswirkungen auf die Region.</p>
<p>Die betroffenen Menschen und mit ihnen die B&#252;rgerinitiative A10-Nord stellen sich nicht grunds&#228;tzlich gegen solche Planungen, wenn der Bedarf nachvollziehbar begr&#252;ndet, die einzelnen Planungen abgestimmt  und mit Sorgfalt die Belange der Wohngebiete und der wohnortnahen Naturr&#228;ume ber&#252;cksichtigt werden. Mit R&#252;cksicht auf die jetzt und sp&#228;ter hier lebenden Menschen, die &#252;ber Jahrzehnte mit dem Umbau ihres Umfeldes und den Auswirkungen leben m&#252;ssen, steht eine planvolle Koordination sinnvollerweise am Anfang aller Entscheidungen.</p>
<p>Im Anh&#246;rungsverfahren zum sechsstreifigen Ausbau der BAB A10 wurden von der BI zahlreiche Ver&#228;nderungsantr&#228;ge zum Planfeststellungsverfahren unterbreitet und der Anh&#246;rungsbeh&#246;rde zum Teil auch schriftlich &#252;bergeben. Die eingebrachten Antr&#228;ge k&#246;nnen dem Protokoll entnommen werden und sind als eine wesentliche Grundlage f&#252;r die n&#246;tigen Verbesserungen zu betrachten.</p>
<p>&#220;bergreifend als wichtigstes Ziel ist ein h&#246;chstm&#246;glich wirksamer L&#228;rmschutz auf dem gesamten uns betreffenden Streckenabschnitt von ca. km 170,0 (Havelkanal) bis ca. km 178,0 (Br&#252;cke Heideplan). Dazu wurde bereits mehrfach der Vorschlag einer Einhausung in Zuge der Ortsdurchfahrung Birkenwerder-Hohen Neuendorf eingebracht. Eine solche Einhausung ist zum einen mittelfristig preiswerter und wesentlich effektiver als alle bisher geplanten L&#228;rmschutzma&#223;nahmen, zum anderen die einmalige Gelegenheit auf der gesamten L&#228;nge ein Photovoltaikkraftwerk zu betreiben.</p>
<p>Das derzeitige Konzept des Landes benennt noch immer f&#252;r zwei Tank- und Rastanlagen einen Vorzugsstandort im Landschaftsschutzgebiet in Bergfelde. Die umfangreichen Abholzungen der vollst&#228;ndig bewaldeten Bereiche w&#252;rden die wichtige Filterwirkung des Schutzwaldes f&#252;r die Wohngebiete und das Schutzgebiet stark reduzieren. Auch der gewerbegebiets&#228;hnliche Charakter der gro&#223;en Anlagen f&#252;hrt zur Ablehnung des Standortes durch die Stadt Hohen Neuendorf, die ihre eigene fl&#228;chenschonende Planung konterkariert sieht. Neue Bedarfsanalysen und die Aktualisierung des Konzeptes zur Ausstattung des Berliner Ringes A10 sind zur Findung besserer L&#246;sungen dringend erforderlich.</p>
<p>Die Bahnstrecke Rostock &ndash; Berlin soll nach unserem Kenntnisstand von 120 auf 160 km/h und von 22,5 auf 25,0 t Radlast ert&#252;chtigt werden. Der Ausbau erfolgt von Rostock in Richtung Berlin und ist z.Zt. bis Nassenheide vorangekommen. Wenn Zugfrequenz, Geschwindigkeit und Lasten gleichzeitig steigen, hat das signifikante Auswirkungen auf die Emissionen:  L&#228;rm und Ersch&#252;tterungen werden viel st&#228;rker als bisher auf Erholungs- und Wohngebiete einwirken. Hinzu kommt, dass das Siedlungsgebiet Birkenwerder &ndash; Hohen Neuendorf durch das Eisenbahnkreuz mehrfach durchschnitten wird und so die Wohngebiete k&#252;nftig von stark erh&#246;hter Verl&#228;rmung betroffen sind. Da der Bahnl&#228;rm bereits heute die zul&#228;ssigen Grenzwerte &#252;bersteigt, m&#252;ssen entsprechende Gegenma&#223;nahmen zwingend mitgeplant bzw. bei den Verkehrstr&#228;gern durchgesetzt werden.</p>
<p>Die Ausbauma&#223;nahme der H&#246;chstspannungsleitung betrifft weniger eine Verl&#228;rmung der Region als eine erhebliche Beeintr&#228;chtigung des Landschaftsbildes, der Natur und Befindens der Anwohner. Die endg&#252;ltige Leitungsf&#252;hrung ist bisher nicht bekannt; jedoch sollen die dazu notwendigen Masten um bis zu 20 m erh&#246;ht werden. Eine gemeinsame Leitungsf&#252;hrung zwischen den Betreibern 50Hertz Transmission und der DB Energie scheint zuk&#252;nftig nicht mehr m&#246;glich, da die Bahntochter auf ihrem Planfeststellungsbeschlu&#223; zum Nachteil der betroffenen Gemeinden, insbesondere des Naherholungsgebiets Briese beharrt. Mit einer weitr&#228;umigen n&#246;rdlichen Umgehung der Ortslagen und/oder einer Erdverkabelung k&#246;nnte dem begegnet werden.</p>
<p>Unsere Region hat im Gegensatz zum Umland anderer Gro&#223;st&#228;dte bislang ihre besonderen Qualit&#228;ten erhalten k&#246;nnen. Um diese Qualit&#228;ten nicht zu verspielen, ist besondere Sorgfalt und vor allem Dialog aller Akteure und Betroffenen n&#246;tig. Mit der blo&#223;en Einhaltung von technischen Richtlinien wird das Land der Aufgabe einer regionsgerechten Planung nicht gerecht. Augenma&#223; und Kenntnis der lokalen Besonderheiten sind gefragt.</p>
<p>Immer wieder wird das Argument bem&#252;ht, da&#223; die Region von diesen strategischen Ma&#223;nahmen profitiere. Ist das wirklich so? Profit f&#252;r eine Region ist nicht nur in Geldwert zu messen. Oftmals findet man eine Antwort auf die Frage, wer von den Ma&#223;nahmen profitiert, wenn man den Anfang und das Ende der Strecken betrachtet. Ansonsten sind wir sind hier bereits vorbildlich mit Infrastruktur versorgt. Eine Umgestaltung in ein Industriegebiet oder eine weitere Reduzierung auf eine reine Transitfunktion wird der Region und den Menschen nicht gerecht.</p>
<p>Wir erwarten konkrete Antworten:</p>
<ul>
<li>In welchem Stadium befinden sich die uns betreffenden Planungen?</li>
<li>Gibt es zum jetzigen Zeitpunkt weitergehende Planungen, die auch bis in die Ortskerne hineinreichen? Wenn ja, welche?</li>
<li>Zu welchem Zeitpunkt ist mit dem Beginn der Ausf&#252;hrungen zu rechnen und auf welchen Zeitraum m&#252;ssen wir uns einstellen?</li>
<li>Wie wird die Abwicklung der Bauma&#223;nahmen koordiniert und kontrolliert?</li>
<li>Welche kurzfristigen Ma&#223;nahmen sollen bis zum Begin der Bauarbeiten getroffen werden, um den akuten L&#228;rmpegel zu senken (z.B. ganzt&#228;giges Tempolimit)?</li>
<li>Die Verantwortlichkeit f&#252;r Planung und Ausf&#252;hrung der Bahnbr&#252;cke und ihren L&#228;rmschutz ist nach unserem Kenntnisstand nicht endg&#252;ltig und zufriedenstellend gekl&#228;rt. Der Ausbau der A10 ist an dieser Stelle jedenfalls ohne Erweiterung des Br&#252;ckenbauwerks nicht m&#246;glich.</li>
<li>Welche langfristigen Ma&#223;nahmen zum L&#228;rmschutz an Bahn-Bestandsstrecken und Wagenmaterial sind derzeit vorgesehen bzw. in der Entwicklung?</li>
<li>Wer sind die f&#252;r uns relevanten Kontaktpersonen in den Ministerien, den Beh&#246;rden und Unternehmen?</li>
<li>Der Bauherr (BMVBS) ist nicht immer auch der Planer (BAB), er entscheidet jedoch letztlich, wie die Ausf&#252;hrungen vorgenommen werden. Wann und wie wird er einbezogen?</li>
<li>Zur Unterst&#252;tzung von F&#246;rderprogrammen (Land, Bund, EU), die &#252;ber die Kompetenzen der Gemeinden hinausgehen, sind Fachleute heranzuziehen. Wer bietet sich hier an?</li>
<li>Welche Kriterien sind ausschlaggebend f&#252;r das Erfordernis der Streckenf&#252;hrung der Anflugrouten BBI &#252;ber das Gebiet von Hohen Neuendorf/Birkenwerder? Welche Voraussetzungen f&#252;r eine Verschiebung sind n&#246;tig?</li>
<li>Wann, wo und mit welcher Zusammensetzung werden die Koordinationsgespr&#228;che fortgef&#252;hrt? Regelm&#228;&#223;ige Arbeitsgruppen, Workshops o.&#228;. bieten sich hier an, um die Planungen z&#252;gig voran zu bringen.</li>
</ul>
<p>Wenn man die Gleichzeitigkeit der geplanten Ma&#223;nahmen auch als eine Chance begreift, ergeben sich hervorragende M&#246;glichkeiten eines nutzbringenden Zusammenwirkens. Neben dem wegweisenden Modellcharakter des Gesamtprojektes entsteht weiterer Nutzen:</p>
<p>Durch eine Einhausung wirkt der L&#228;rmschutz gro&#223;fl&#228;chig in der Umgebung wirksam mit positiven Auswirkungen auch auf weiter als 400m entfernt wohnende Anwohner, Kliniken und Schulen.</p>
<p>L&#228;rmschneisen/-trichter, bedingt durch Eisenbahn- und H&#246;chstspannungstrassen entlang der Autobahn haben dann keine l&#228;rmbedingte Bedeutung mehr. Die erheblichen L&#228;rmkonzentrationen durch die Querungen von B96/L20 und Eisenbahntrasse werden abgesenkt.</p>
<p>Die Integration einer PV-Einhausung in die Klimaschutzziele des Landes/Bundessteht steht au&#223;er Frage und hilft, diese Ziele zu erreichen - sowohl politisch als auch wirtschaftlich.</p>
<p>Die Deutsche Bahn AG selbst kann sich als Betreiber des PV-Kraftwerks auf der Einhausung einbringen und sich weiter vom Kohlestrom hin zu erneuerbaren Energien entwickeln. Je nach Abstand der H&#246;chstspannungsleitung zur Autobahn sind gem. EEG auch noch weitere Fl&#228;chen f&#252;r PV-Module m&#246;glich. Die Einspeisung kann direkt vor Ort ins bahneigene Netz erfolgen.</p>
<p>Bemerkungen: Die Liste der Fragen/Vorschl&#228;ge erhebt keinen Anspruch auf Vollst&#228;ndigkeit. S&#228;mtliche Abschnitte sind im Zusammenhang zu betrachten und greifen ineinander.</p> ]]></description>

<content:encoded><![CDATA[ <h3>Neue Perspektiven entdecken</h3>
<p>F&#252;r die Region um Birkenwerder und Hohen Neuendorf sind mehrere Gro&#223;projekte geplant, die sowohl einzeln als auch in ihrer Gesamtheit die Landschaft und die Siedlungsgebiete der Kommunen erheblich umgestalten werden: Sechsstreifiger Ausbau der A10, Ausbau der Bahnstrecke Rostock-Berlin, Erweiterung der H&#246;chstspannungsleitung von 220 auf 380 kV, Bau von Tank- und Rastanlagen. Diese Ma&#223;nahmen scheinen auf den ersten Blick wirtschaftlich durchaus sinnvoll, sie bergen jedoch ein erhebliches Potenzial von negativen Auswirkungen auf die Region.</p>
<p>Die betroffenen Menschen und mit ihnen die B&#252;rgerinitiative A10-Nord stellen sich nicht grunds&#228;tzlich gegen solche Planungen, wenn der Bedarf nachvollziehbar begr&#252;ndet, die einzelnen Planungen abgestimmt  und mit Sorgfalt die Belange der Wohngebiete und der wohnortnahen Naturr&#228;ume ber&#252;cksichtigt werden. Mit R&#252;cksicht auf die jetzt und sp&#228;ter hier lebenden Menschen, die &#252;ber Jahrzehnte mit dem Umbau ihres Umfeldes und den Auswirkungen leben m&#252;ssen, steht eine planvolle Koordination sinnvollerweise am Anfang aller Entscheidungen.</p>
<p>Im Anh&#246;rungsverfahren zum sechsstreifigen Ausbau der BAB A10 wurden von der BI zahlreiche Ver&#228;nderungsantr&#228;ge zum Planfeststellungsverfahren unterbreitet und der Anh&#246;rungsbeh&#246;rde zum Teil auch schriftlich &#252;bergeben. Die eingebrachten Antr&#228;ge k&#246;nnen dem Protokoll entnommen werden und sind als eine wesentliche Grundlage f&#252;r die n&#246;tigen Verbesserungen zu betrachten.</p>
<p>&#220;bergreifend als wichtigstes Ziel ist ein h&#246;chstm&#246;glich wirksamer L&#228;rmschutz auf dem gesamten uns betreffenden Streckenabschnitt von ca. km 170,0 (Havelkanal) bis ca. km 178,0 (Br&#252;cke Heideplan). Dazu wurde bereits mehrfach der Vorschlag einer Einhausung in Zuge der Ortsdurchfahrung Birkenwerder-Hohen Neuendorf eingebracht. Eine solche Einhausung ist zum einen mittelfristig preiswerter und wesentlich effektiver als alle bisher geplanten L&#228;rmschutzma&#223;nahmen, zum anderen die einmalige Gelegenheit auf der gesamten L&#228;nge ein Photovoltaikkraftwerk zu betreiben.</p>
<p>Das derzeitige Konzept des Landes benennt noch immer f&#252;r zwei Tank- und Rastanlagen einen Vorzugsstandort im Landschaftsschutzgebiet in Bergfelde. Die umfangreichen Abholzungen der vollst&#228;ndig bewaldeten Bereiche w&#252;rden die wichtige Filterwirkung des Schutzwaldes f&#252;r die Wohngebiete und das Schutzgebiet stark reduzieren. Auch der gewerbegebiets&#228;hnliche Charakter der gro&#223;en Anlagen f&#252;hrt zur Ablehnung des Standortes durch die Stadt Hohen Neuendorf, die ihre eigene fl&#228;chenschonende Planung konterkariert sieht. Neue Bedarfsanalysen und die Aktualisierung des Konzeptes zur Ausstattung des Berliner Ringes A10 sind zur Findung besserer L&#246;sungen dringend erforderlich.</p>
<p>Die Bahnstrecke Rostock &ndash; Berlin soll nach unserem Kenntnisstand von 120 auf 160 km/h und von 22,5 auf 25,0 t Radlast ert&#252;chtigt werden. Der Ausbau erfolgt von Rostock in Richtung Berlin und ist z.Zt. bis Nassenheide vorangekommen. Wenn Zugfrequenz, Geschwindigkeit und Lasten gleichzeitig steigen, hat das signifikante Auswirkungen auf die Emissionen:  L&#228;rm und Ersch&#252;tterungen werden viel st&#228;rker als bisher auf Erholungs- und Wohngebiete einwirken. Hinzu kommt, dass das Siedlungsgebiet Birkenwerder &ndash; Hohen Neuendorf durch das Eisenbahnkreuz mehrfach durchschnitten wird und so die Wohngebiete k&#252;nftig von stark erh&#246;hter Verl&#228;rmung betroffen sind. Da der Bahnl&#228;rm bereits heute die zul&#228;ssigen Grenzwerte &#252;bersteigt, m&#252;ssen entsprechende Gegenma&#223;nahmen zwingend mitgeplant bzw. bei den Verkehrstr&#228;gern durchgesetzt werden.</p>
<p>Die Ausbauma&#223;nahme der H&#246;chstspannungsleitung betrifft weniger eine Verl&#228;rmung der Region als eine erhebliche Beeintr&#228;chtigung des Landschaftsbildes, der Natur und Befindens der Anwohner. Die endg&#252;ltige Leitungsf&#252;hrung ist bisher nicht bekannt; jedoch sollen die dazu notwendigen Masten um bis zu 20 m erh&#246;ht werden. Eine gemeinsame Leitungsf&#252;hrung zwischen den Betreibern 50Hertz Transmission und der DB Energie scheint zuk&#252;nftig nicht mehr m&#246;glich, da die Bahntochter auf ihrem Planfeststellungsbeschlu&#223; zum Nachteil der betroffenen Gemeinden, insbesondere des Naherholungsgebiets Briese beharrt. Mit einer weitr&#228;umigen n&#246;rdlichen Umgehung der Ortslagen und/oder einer Erdverkabelung k&#246;nnte dem begegnet werden.</p>
<p>Unsere Region hat im Gegensatz zum Umland anderer Gro&#223;st&#228;dte bislang ihre besonderen Qualit&#228;ten erhalten k&#246;nnen. Um diese Qualit&#228;ten nicht zu verspielen, ist besondere Sorgfalt und vor allem Dialog aller Akteure und Betroffenen n&#246;tig. Mit der blo&#223;en Einhaltung von technischen Richtlinien wird das Land der Aufgabe einer regionsgerechten Planung nicht gerecht. Augenma&#223; und Kenntnis der lokalen Besonderheiten sind gefragt.</p>
<p>Immer wieder wird das Argument bem&#252;ht, da&#223; die Region von diesen strategischen Ma&#223;nahmen profitiere. Ist das wirklich so? Profit f&#252;r eine Region ist nicht nur in Geldwert zu messen. Oftmals findet man eine Antwort auf die Frage, wer von den Ma&#223;nahmen profitiert, wenn man den Anfang und das Ende der Strecken betrachtet. Ansonsten sind wir sind hier bereits vorbildlich mit Infrastruktur versorgt. Eine Umgestaltung in ein Industriegebiet oder eine weitere Reduzierung auf eine reine Transitfunktion wird der Region und den Menschen nicht gerecht.</p>
<p>Wir erwarten konkrete Antworten:</p>
<ul>
<li>In welchem Stadium befinden sich die uns betreffenden Planungen?</li>
<li>Gibt es zum jetzigen Zeitpunkt weitergehende Planungen, die auch bis in die Ortskerne hineinreichen? Wenn ja, welche?</li>
<li>Zu welchem Zeitpunkt ist mit dem Beginn der Ausf&#252;hrungen zu rechnen und auf welchen Zeitraum m&#252;ssen wir uns einstellen?</li>
<li>Wie wird die Abwicklung der Bauma&#223;nahmen koordiniert und kontrolliert?</li>
<li>Welche kurzfristigen Ma&#223;nahmen sollen bis zum Begin der Bauarbeiten getroffen werden, um den akuten L&#228;rmpegel zu senken (z.B. ganzt&#228;giges Tempolimit)?</li>
<li>Die Verantwortlichkeit f&#252;r Planung und Ausf&#252;hrung der Bahnbr&#252;cke und ihren L&#228;rmschutz ist nach unserem Kenntnisstand nicht endg&#252;ltig und zufriedenstellend gekl&#228;rt. Der Ausbau der A10 ist an dieser Stelle jedenfalls ohne Erweiterung des Br&#252;ckenbauwerks nicht m&#246;glich.</li>
<li>Welche langfristigen Ma&#223;nahmen zum L&#228;rmschutz an Bahn-Bestandsstrecken und Wagenmaterial sind derzeit vorgesehen bzw. in der Entwicklung?</li>
<li>Wer sind die f&#252;r uns relevanten Kontaktpersonen in den Ministerien, den Beh&#246;rden und Unternehmen?</li>
<li>Der Bauherr (BMVBS) ist nicht immer auch der Planer (BAB), er entscheidet jedoch letztlich, wie die Ausf&#252;hrungen vorgenommen werden. Wann und wie wird er einbezogen?</li>
<li>Zur Unterst&#252;tzung von F&#246;rderprogrammen (Land, Bund, EU), die &#252;ber die Kompetenzen der Gemeinden hinausgehen, sind Fachleute heranzuziehen. Wer bietet sich hier an?</li>
<li>Welche Kriterien sind ausschlaggebend f&#252;r das Erfordernis der Streckenf&#252;hrung der Anflugrouten BBI &#252;ber das Gebiet von Hohen Neuendorf/Birkenwerder? Welche Voraussetzungen f&#252;r eine Verschiebung sind n&#246;tig?</li>
<li>Wann, wo und mit welcher Zusammensetzung werden die Koordinationsgespr&#228;che fortgef&#252;hrt? Regelm&#228;&#223;ige Arbeitsgruppen, Workshops o.&#228;. bieten sich hier an, um die Planungen z&#252;gig voran zu bringen.</li>
</ul>
<p>Wenn man die Gleichzeitigkeit der geplanten Ma&#223;nahmen auch als eine Chance begreift, ergeben sich hervorragende M&#246;glichkeiten eines nutzbringenden Zusammenwirkens. Neben dem wegweisenden Modellcharakter des Gesamtprojektes entsteht weiterer Nutzen:</p>
<p>Durch eine Einhausung wirkt der L&#228;rmschutz gro&#223;fl&#228;chig in der Umgebung wirksam mit positiven Auswirkungen auch auf weiter als 400m entfernt wohnende Anwohner, Kliniken und Schulen.</p>
<p>L&#228;rmschneisen/-trichter, bedingt durch Eisenbahn- und H&#246;chstspannungstrassen entlang der Autobahn haben dann keine l&#228;rmbedingte Bedeutung mehr. Die erheblichen L&#228;rmkonzentrationen durch die Querungen von B96/L20 und Eisenbahntrasse werden abgesenkt.</p>
<p>Die Integration einer PV-Einhausung in die Klimaschutzziele des Landes/Bundessteht steht au&#223;er Frage und hilft, diese Ziele zu erreichen - sowohl politisch als auch wirtschaftlich.</p>
<p>Die Deutsche Bahn AG selbst kann sich als Betreiber des PV-Kraftwerks auf der Einhausung einbringen und sich weiter vom Kohlestrom hin zu erneuerbaren Energien entwickeln. Je nach Abstand der H&#246;chstspannungsleitung zur Autobahn sind gem. EEG auch noch weitere Fl&#228;chen f&#252;r PV-Module m&#246;glich. Die Einspeisung kann direkt vor Ort ins bahneigene Netz erfolgen.</p>
<p>Bemerkungen: Die Liste der Fragen/Vorschl&#228;ge erhebt keinen Anspruch auf Vollst&#228;ndigkeit. S&#228;mtliche Abschnitte sind im Zusammenhang zu betrachten und greifen ineinander.</p> ]]></content:encoded>

<guid isPermaLink="true">http://www.bi-a10-nord.de/neues/Neue_Perspektiven_entdecken</guid>
</item>
            <item>
<title>Erörterungstermin - Fazit und Ausblick</title>
<link>http://www.bi-a10-nord.de/neues/Er%C3%B6rterungstermin_-_Fazit_und_Ausblick</link>
<pubDate>Sun, 11 Dec 2011 09:50:52 GMT</pubDate>
<!--
<content:format rdf:resource="http://www.w3.org/1999/xhtml" />
-->

<description><![CDATA[ <p>Aber auch unseren &bdquo;Gegnern&ldquo; sei unser Respekt gezollt f&#252;r die den Umst&#228;nden entsprechend reibungslosen Abl&#228;ufe der Veranstaltungen.</p>
<p>Wenn es daraus eine Erkenntnis f&#252;r ALLE Beteiligten geben sollte, dann bitte zun&#228;chst nur die: Beim n&#228;chsten Planfeststellungsverfahren wird&#180;s besser, partnerschaftlicher und transparenter, denn die aufgetretenen Reibungsverluste k&#246;nnen nur durch Offenheit und Klarheit zuk&#252;nftig vermieden werden &ndash; niemand wird dadurch irgendetwas verlieren, im Gegenteil, wir k&#246;nnen alle nur gewinnen. Ein sicher langer Prozess, der auch gerade erst begonnen hat, aber ich bin optimistisch, da&#223; wir dieses Ziel irgendwann erreichen werden.</p>
<p>Wenn jemand die vielen kleinen und gro&#223;en Mosaiksteine unserer Antr&#228;ge zum Protokoll im Er&#246;rterungstermin als ein Ganzes betrachtet, erh&#228;lt man ein rundes Bild &#252;ber die Ziele, die wir als BI verfolgen &ndash; aber wer macht das schon &ndash; die Planungsfeststeller? Arbeit werden sie jetzt haben, die Entscheider und das nicht zu knapp!</p>
<p>Was haben wir mit unseren Antr&#228;gen erreich? Nichts, zun&#228;chst mal nichts. Die Ergebnisse des Verfahrens werden jetzt der Planfeststellungsbeh&#246;rde (MIL) &#252;bergeben, dort werden sie die n&#228;chsten Monate (Jahre?) ausgewertet, vielleicht auch mal bef&#252;rwortet, vermutlich meist jedoch verworfen und dann erfolgt letztendlich der Planfeststellungsbeschlu&#223;. Wie der am Ende aussieht, kann man spekulieren, wetten werde ich nicht&hellip;</p>
<p>&hellip;und wie geht es jetzt weiter? Ganz einfach, wir machen da weiter, wo wir in B&#228;renklau aufgeh&#246;rt haben. Die Autobahn ist immer noch unertr&#228;glich laut, da hat ein Er&#246;rterungstermin nichts dran ge&#228;ndert. Die Einhausung haben wir soweit als m&#246;glich auf den Weg gebracht, aber das Thema wird uns hoffentlich noch weiter besch&#228;ftigen. Die Tank- und Rastanlagen sind noch nicht vom Tisch, die Eisenbahn plant eine Erweiterung und die H&#246;chstspannungsleitung ist auch noch zu ber&#252;cksichtigen.</p>
<p>Also, mit neuen Erkenntnissen frisch ans Werk!</p>
<p><em>P.S. Kommentare, Eindr&#252;cke und Erfahrungen zum Er&#246;rterungstermin sind ausdr&#252;cklich erw&#252;nscht</em></p> ]]></description>

<content:encoded><![CDATA[ <p>Aber auch unseren &bdquo;Gegnern&ldquo; sei unser Respekt gezollt f&#252;r die den Umst&#228;nden entsprechend reibungslosen Abl&#228;ufe der Veranstaltungen.</p>
<p>Wenn es daraus eine Erkenntnis f&#252;r ALLE Beteiligten geben sollte, dann bitte zun&#228;chst nur die: Beim n&#228;chsten Planfeststellungsverfahren wird&#180;s besser, partnerschaftlicher und transparenter, denn die aufgetretenen Reibungsverluste k&#246;nnen nur durch Offenheit und Klarheit zuk&#252;nftig vermieden werden &ndash; niemand wird dadurch irgendetwas verlieren, im Gegenteil, wir k&#246;nnen alle nur gewinnen. Ein sicher langer Prozess, der auch gerade erst begonnen hat, aber ich bin optimistisch, da&#223; wir dieses Ziel irgendwann erreichen werden.</p>
<p>Wenn jemand die vielen kleinen und gro&#223;en Mosaiksteine unserer Antr&#228;ge zum Protokoll im Er&#246;rterungstermin als ein Ganzes betrachtet, erh&#228;lt man ein rundes Bild &#252;ber die Ziele, die wir als BI verfolgen &ndash; aber wer macht das schon &ndash; die Planungsfeststeller? Arbeit werden sie jetzt haben, die Entscheider und das nicht zu knapp!</p>
<p>Was haben wir mit unseren Antr&#228;gen erreich? Nichts, zun&#228;chst mal nichts. Die Ergebnisse des Verfahrens werden jetzt der Planfeststellungsbeh&#246;rde (MIL) &#252;bergeben, dort werden sie die n&#228;chsten Monate (Jahre?) ausgewertet, vielleicht auch mal bef&#252;rwortet, vermutlich meist jedoch verworfen und dann erfolgt letztendlich der Planfeststellungsbeschlu&#223;. Wie der am Ende aussieht, kann man spekulieren, wetten werde ich nicht&hellip;</p>
<p>&hellip;und wie geht es jetzt weiter? Ganz einfach, wir machen da weiter, wo wir in B&#228;renklau aufgeh&#246;rt haben. Die Autobahn ist immer noch unertr&#228;glich laut, da hat ein Er&#246;rterungstermin nichts dran ge&#228;ndert. Die Einhausung haben wir soweit als m&#246;glich auf den Weg gebracht, aber das Thema wird uns hoffentlich noch weiter besch&#228;ftigen. Die Tank- und Rastanlagen sind noch nicht vom Tisch, die Eisenbahn plant eine Erweiterung und die H&#246;chstspannungsleitung ist auch noch zu ber&#252;cksichtigen.</p>
<p>Also, mit neuen Erkenntnissen frisch ans Werk!</p>
<p><em>P.S. Kommentare, Eindr&#252;cke und Erfahrungen zum Er&#246;rterungstermin sind ausdr&#252;cklich erw&#252;nscht</em></p> ]]></content:encoded>

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</item>
            <item>
<title>Erörterungstermin und Unterschriftenaktion zur Petition für die Koordinierung von Großprojekten</title>
<link>http://www.bi-a10-nord.de/neues/Er%C3%B6rterungstermin_und_Unterschriftenaktion_zur_Petition_f%C3%BCr_die_Koordinierung_von_Gro%C3%9Fprojekten</link>
<pubDate>Sat, 12 Nov 2011 14:11:22 GMT</pubDate>
<!--
<content:format rdf:resource="http://www.w3.org/1999/xhtml" />
-->

<description><![CDATA[ 
<p>Vorrangig betrifft dies die letzte
<a href="?module=uploads&func=download&fileId=143">Petition zur Koordinierung von Großprojekten</a>, denn die in diesem Zusammenhang getätigten Äußerungen des
Landesbetriebs zum Bau der Eisenbahnbrücke haben erneut und
unmißverständlich die mangelnde Koordination der einzelnen Baulastträger
zutage gefördert - sie findet einfach nicht statt!</p>
<p>Um unseren Standpunkt an
dieser Stelle gegenüber den Behörden (insbesondere der Anhörungsbehörde LBV)
und den Petitionsausschüssen zu untermauern, benötigen wir Hilfe aus der
Bevölkerung in Form von Unterschriften. Das kann auf den bereits
eingelaufenen Wegen geschehen, als auch durch die persönliche
Kontaktaufnahme, die in diesen Tagen in Birkenwerder anläuft, das
zusätzliche Engagement Einzelner, kann ebenfalls zum Gelingen beitragen. <a href="?module=uploads&func=download&fileId=144">Unterschriftenliste zum Herunterladen</a>.</p>
<p>Für
den Landesbetrieb war dies eine Steilvorlage (weitere wurden vom Einwand der
Justitiarin verhindert), er hat jetzt 14 Tage Zeit, entsprechend zu
reagieren - vielleicht erleben wir ja noch eine konstruktive Zusammenarbeit,
zu wünschen wäre es....</p>
 ]]></description>

<content:encoded><![CDATA[ 
<p>Vorrangig betrifft dies die letzte
<a href="?module=uploads&func=download&fileId=143">Petition zur Koordinierung von Großprojekten</a>, denn die in diesem Zusammenhang getätigten Äußerungen des
Landesbetriebs zum Bau der Eisenbahnbrücke haben erneut und
unmißverständlich die mangelnde Koordination der einzelnen Baulastträger
zutage gefördert - sie findet einfach nicht statt!</p>
<p>Um unseren Standpunkt an
dieser Stelle gegenüber den Behörden (insbesondere der Anhörungsbehörde LBV)
und den Petitionsausschüssen zu untermauern, benötigen wir Hilfe aus der
Bevölkerung in Form von Unterschriften. Das kann auf den bereits
eingelaufenen Wegen geschehen, als auch durch die persönliche
Kontaktaufnahme, die in diesen Tagen in Birkenwerder anläuft, das
zusätzliche Engagement Einzelner, kann ebenfalls zum Gelingen beitragen. <a href="?module=uploads&func=download&fileId=144">Unterschriftenliste zum Herunterladen</a>.</p>
<p>Für
den Landesbetrieb war dies eine Steilvorlage (weitere wurden vom Einwand der
Justitiarin verhindert), er hat jetzt 14 Tage Zeit, entsprechend zu
reagieren - vielleicht erleben wir ja noch eine konstruktive Zusammenarbeit,
zu wünschen wäre es....</p>
 ]]></content:encoded>

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</item>
            <item>
<title>Aufruf zur 25 Minuten-Demo</title>
<link>http://www.bi-a10-nord.de/neues/Aufruf_zur_25_Minuten-Demo</link>
<pubDate>Fri, 04 Nov 2011 16:45:24 GMT</pubDate>
<!--
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-->

<description><![CDATA[ <p>Aus diesem Anla&#223; bereitet die B&#252;rgerinitiative A10-Nord eine Protestaktion vor Beginn des ersten Verhandlungstermins vor und ruft alle B&#252;rger der betroffenen und umliegenden Gemeinden zu einer aktiven Teilnahme vor dem Verhandlungslokal auf. Der Beginn ist um 09:30, sp&#228;testes Ende um 09:55, um die anschlie&#223;enden Termine nicht unn&#246;tig zu verz&#246;gern.</p>
<p>Wir wollen hierbei noch einmal das gro&#223;e &#246;ffentliche Interesse an einer wirksamen und auch praktikablen B&#252;rgerbeteiligung und an einem zeitgem&#228;&#223;en, effektiven L&#228;rmschutz ohne Grenzwert&#252;berschreitungen deutlich machen.</p>
<iframe width="425" height="350" frameborder="0" scrolling="no" marginheight="0" marginwidth="0" src="http://maps.google.de/maps?f=q&amp;source=s_q&amp;hl=de&amp;geocode=&amp;q=B%C3%A4renklau,+Oberkr%C3%A4mer,+Remontehof&amp;aq=&amp;sll=52.718411,13.147867&amp;sspn=0.008721,0.019248&amp;vpsrc=0&amp;ie=UTF8&amp;hq=&amp;hnear=Remontehof,+B%C3%A4renklau+16727+Oberkr%C3%A4mer,+Oberhavel,+Brandenburg&amp;t=m&amp;z=14&amp;iwloc=A&amp;output=embed"></iframe> ]]></description>

<content:encoded><![CDATA[ <p>Aus diesem Anla&#223; bereitet die B&#252;rgerinitiative A10-Nord eine Protestaktion vor Beginn des ersten Verhandlungstermins vor und ruft alle B&#252;rger der betroffenen und umliegenden Gemeinden zu einer aktiven Teilnahme vor dem Verhandlungslokal auf. Der Beginn ist um 09:30, sp&#228;testes Ende um 09:55, um die anschlie&#223;enden Termine nicht unn&#246;tig zu verz&#246;gern.</p>
<p>Wir wollen hierbei noch einmal das gro&#223;e &#246;ffentliche Interesse an einer wirksamen und auch praktikablen B&#252;rgerbeteiligung und an einem zeitgem&#228;&#223;en, effektiven L&#228;rmschutz ohne Grenzwert&#252;berschreitungen deutlich machen.</p>
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</item>
            <item>
<title>Mitfahrgelegenheiten nach Bärenklau zur Anhörung und Erörterung der Einwendungen zum 6-streifigen Ausbau der A10</title>
<link>http://www.bi-a10-nord.de/neues/Mitfahrgelegenheiten_nach_B%C3%A4renklau_zur_Anh%C3%B6rung_und_Er%C3%B6rterung_der_Einwendungen_zum_6-streifigen_Ausbau_der_A10</link>
<pubDate>Wed, 02 Nov 2011 18:15:05 GMT</pubDate>
<!--
<content:format rdf:resource="http://www.w3.org/1999/xhtml" />
-->

<description><![CDATA[ <p>Wir wollen das Problem gemeinsam wie folgt l&#246;sen:</p>
<ul>
<li>Zentraler Treffpunkt zur Mitfahrt nach B&#228;renklau ist der Parkplatz vor dem Rathaus Birkenwerder (wenn man aus Richtung Hohen Neuendorf kommt) am Dienstag, 8.11.11 um 8.00 Uhr und ab Mittwoch 09.11.11 bis 11.11.11 und ggf. am 14.11.11 um 09.00 Uhr</li>
<li>Alle motorisierten Teilnehmer, die nach B&#228;renklau fahren, bitten wir bis 08.00 bzw. 09.00 Uhr  den zentralen Treffpunkt in Birkenwerder anzufahren.</li>
<li>Wer eine Mitfahrgelegenheit ben&#246;tigt, kann sich ebenfalls auf dem Parkplatz einfinden. Vorher der BI ein Signal zu geben, wenn man mitfahren will, ist hilfreich, aber nicht zwingend.</li>
<li>Weil wir am am Dienstag, den 08.11.2011 noch vor dem Beginn der Er&#246;rterung in B&#228;renklau unseren Forderungen nach optimalen Schutz auch medienwirksam Ausdruck mit einem Protest verleihen wollen, ist der Treffpunkt auf dem Parkplatz in Birkenwerder, wie oben angegeben bereits um 08.00 Uhr. </li>
</ul> ]]></description>

<content:encoded><![CDATA[ <p>Wir wollen das Problem gemeinsam wie folgt l&#246;sen:</p>
<ul>
<li>Zentraler Treffpunkt zur Mitfahrt nach B&#228;renklau ist der Parkplatz vor dem Rathaus Birkenwerder (wenn man aus Richtung Hohen Neuendorf kommt) am Dienstag, 8.11.11 um 8.00 Uhr und ab Mittwoch 09.11.11 bis 11.11.11 und ggf. am 14.11.11 um 09.00 Uhr</li>
<li>Alle motorisierten Teilnehmer, die nach B&#228;renklau fahren, bitten wir bis 08.00 bzw. 09.00 Uhr  den zentralen Treffpunkt in Birkenwerder anzufahren.</li>
<li>Wer eine Mitfahrgelegenheit ben&#246;tigt, kann sich ebenfalls auf dem Parkplatz einfinden. Vorher der BI ein Signal zu geben, wenn man mitfahren will, ist hilfreich, aber nicht zwingend.</li>
<li>Weil wir am am Dienstag, den 08.11.2011 noch vor dem Beginn der Er&#246;rterung in B&#228;renklau unseren Forderungen nach optimalen Schutz auch medienwirksam Ausdruck mit einem Protest verleihen wollen, ist der Treffpunkt auf dem Parkplatz in Birkenwerder, wie oben angegeben bereits um 08.00 Uhr. </li>
</ul> ]]></content:encoded>

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</item>
            <item>
<title>Hinweise der BI A10-Nord zur Erörterung der Einwendungen zum 6-streifigen Ausbau der A10 ab 8. November 2011 in Bärenklau</title>
<link>http://www.bi-a10-nord.de/neues/Hinweise_der_BI_A10-Nord_zur_Er%C3%B6rterung_der_Einwendungen_zum_6-streifigen_Ausbau_der_A10_ab_8._November_2011_in_B%C3%A4renklau</link>
<pubDate>Sun, 30 Oct 2011 09:03:43 GMT</pubDate>
<!--
<content:format rdf:resource="http://www.w3.org/1999/xhtml" />
-->

<description><![CDATA[ <h3>Grunds&#228;tzliches</h3>
<p>Die BI A 10 Nord spricht sich grunds&#228;tzlich f&#252;r den 6-streifigen Ausbau der A 10 aus, weil wir als Anwohner erstmals auch einen L&#228;rmschutz erhalten werden. Aber der bisherige Planungsstand ist nur ein eingeschr&#228;nkter Schutz. Unser aller Ziel muss es aber sein, einen Schutz f&#252;r alle Betroffene zu erreichen, denn noch unsere Kinder und Kindeskinder werden jahrzehntelang mit dem leben m&#252;ssen, was jetzt beschlossen wird. Allein deshalb lohnt es sich, dass sich jeder, der von diesem Ausbau betroffen ist, <em>pers&#246;nlich</em> engagiert.</p>
<p>Vom 08.-14.11.2012 werden mit den B&#252;rgern von Bergfelde und Borgsdorf und vom 29.11.-01.12.2011 f&#252;r B&#252;rger von Birkenwerder ihre Einwendungen er&#246;rtert. Dazu scheinen alle B&#252;rger, die Einwendungen zu den ausgelegten Unterlagen zum A 10-Ausbau erhoben haben, vom Landesamt f&#252;r Bauen und Verkehr Post bekommen zu haben. Inhalt sind schriftliche Erwiderungen zu den Einwendungen.</p>
<p>Es soll F&#228;lle geben, wo jemand, der Einwendungen termingerecht abgegeben hat, keine schriftliche Einladung zum Termin erhalten hat. Das ist nicht weiter tragisch. Es handelt sich um einen &#246;ffentlichen Termin, f&#252;r den bereits alle Einwender durch Ver&#246;ffentlichung in der &#246;rtlichen Presse (MAZ, OGA, M&#228;rker, Nordbahnnachrichten usw.) eingeladen wurden &ndash; das Schreiben des Landesamtes f&#252;r Bauen und Verkehr (LBV) ist eine freiwillige und sicher auch organisatorische Ma&#223;nahme der Beh&#246;rde.</p>
<p>Gut zu wissen ist, dass das Verfahren mehrstufig ist und von drei Beh&#246;rden durchgef&#252;hrt wird:</p>
<ol>
<li>Der <em>Landesbetrieb Stra&#223;enwesen Brandenburg (LS)</em> ist der sogenannte <em>&bdquo;Vorhabentr&#228;ger&ldquo;</em>. Er hat die Planungsunterlagen ausgearbeitet und jetzt auch durch seine Niederlassung &bdquo;Autobahn&ldquo; die Antworten zu den Einwendungen formuliert. Dass er dabei erwartungsgem&#228;&#223; die eigene Arbeit verteidigt und (soweit bekannt) die Einwendungen zur&#252;ck weist, ist nicht &#252;berraschend und sollte niemand daran hindern sich erneut f&#252;r seine Einwendungen einzusetzen.</li>
<li>Das <em>Landesamt f&#252;r Bauen und Verkehr</em> ist die <em>&bdquo;Anh&#246;rungsbeh&#246;rde&ldquo;</em>. Es verf&#252;gt &#252;ber alle Unterlagen, also auch die Einwendungen, f&#252;hrt die Anh&#246;rung durch, ist verpflichtet alle Hinweise festzuhalten, den B&#252;rgern Hilfestellung bei Formulierungen oder Antr&#228;gen zu geben und fertigt ein Wortprotokoll an. Nach Abschluss der Anh&#246;rung &#252;bergibt es alle Unterlagen einschlie&#223;lich der von der Er&#246;rterung </li>
<li>dem <em>Ministerium f&#252;r Infrastruktur und Landwirtschaft (MIL)</em> als <em>&bdquo;Planfeststellungsbeh&#246;rde&ldquo;</em>. Das MIL fasst abschlie&#223;end den Planfeststellungsbeschluss, wenn alle Ergebnisse aus den Einwendungen und der Er&#246;rterung vorliegen. Das kann durchaus einen Zeitraum von 1 Jahr oder sogar mehreren Jahren dauern. Gegen den Planfeststellungsbeschluss ist nach unserer Kenntnis Klage m&#246;glich, aber vermutlich teuer, so dass es sich auf jeden Fall lohnt, <strong>noch jetzt aktiv zu sein</strong>.</li>
</ol>
<h3>Was k&#246;nnen wir als Betroffene jetzt tun?</h3>
<ul>
<li>B&#252;rger, die schriftlich Einwendungen erhoben haben, sollten - auch&#160;wenn die Erfolgsaussichten im Einzelfall nicht so sehr gro&#223; erscheinen - diese <strong>nicht zur&#252;cknehmen</strong> und m&#252;ssen auch <strong>nicht in Form einer R&#252;ckantwort an die Beh&#246;rde reagieren</strong>. Die Einwendungen bleiben damit erhalten. Allein die Menge der Einwendungen ist auch ein Argument.</li>
<li>Kommen Sie zum Er&#246;rterungstermin! Scheuen Sie sich nicht, Fragen zu stellen, Berechnungen einzufordern oder z.&#160;B. sich erkl&#228;ren zu lassen, warum es bei Ihnen zu keiner rechnerischen &#220;berschreitung kommt, obwohl es zu laut ist oder z.&#160;B. in der N&#228;he andere Ergebnisse mit &#220;berschreitungen vorhanden sind (Nachbarn), die sie nicht nachvollziehen k&#246;nnen. Stellen Sie zu den Fragen, die Sie bewegen Antr&#228;ge. Denken Sie daran, dass die Beh&#246;rde verpflichtet ist, Sie bei Formulierungen oder Antr&#228;gen zu unterst&#252;tzen.</li>
<li>Was Sie nicht &#246;ffentlich diskutieren m&#246;chten, k&#246;nnen Sie aber auch schriftlich zu Protokoll geben. Es geht in die Unterlagen ein.</li>
<li><strong>Besonders sollten die B&#252;rger kommen, bei denen es Grenzwert&#252;berschreitungen gibt oder bei denen die Grenzwerte nur gerade eingehalten oder knapp (z.&#160;B. um 1 dB) unterschritten werden. Ihr Einsatz ist vermutlich auch besonders aussichtsreich, gerade dann, wenn viele Betroffene sich einsetzen</strong>. Grenzwerte sind in der Nacht 49 dB und am Tage 59 dB. Auf der Internetseite der BI A10 Nord besteht die M&#246;glichkeit, sich die <a href="downloads/">Karten mit den betroffenen Grundst&#252;cken</a> herunterzuladen. Wer keinen Zugang zum Internet hat, kann sich auch an Nachbarn oder Mitglieder der BI A10-Nord wenden. </li>
<li>Wir informieren noch einmal, dass in vielen F&#228;llen die <strong>Au&#223;enwohnbereiche</strong> nicht ber&#252;cksichtigt und auch nicht berechnet wurden. Weisen Sie darauf hin, fordern Sie die Berechnungen ein.</li>
<li>Wir empfehlen, sich mit einem Gutachten vertraut zu machen, dass unter unserer Webseite (s.o.) ver&#246;ffentlicht ist. Hier sind die Schwerpunkte genannt, um die es gegenw&#228;rtig noch geht. Besonders das Thema &bdquo;Kosten je Schutzfall&ldquo; ist ein wichtiger Punkt. Das Gutachten geht davon aus, dass hier von der Beh&#246;rde falsch verfahren wurde bzw. wird.</li>
</ul>
<h3>Schwerpunkte Bergfelde</h3>
<ul>
<li>Der Schwerpunkt in Bergfelde ist insbesondere der Kampf gegen die L&#252;cke im vorhandenen Parkplatz (Trichtereffekt), wenn viele dagegen k&#228;mpfen.</li>
<li>Wir empfehlen zus&#228;tzlich eine Verl&#228;ngerung des Walls in Richtung Heideplanbr&#252;cke nach Summt zu fordern, um den L&#228;rmpegel zu senken; hierzu k&#246;nnen auch Fragen und Antr&#228;ge, z.&#160;B. Pr&#252;fauftr&#228;ge, sinnvoll sein, die jeder stellen kann.</li>
<li>F&#252;r alle, die etwas weiter weg von der Autobahn wohnen (also z.&#160;B. in der Mehrzahl der Anwohner des Heideplanes), ist die Verl&#228;ngerung des OPA (offenporiger Asphalt) besser, denn der Wall h&#228;lt nur unmittelbar dahinter den Schall wirksam ab. Die Gefahr der Aufrechnung besteht:  wenn OPA, dann niedrigere Schutzw&#228;lle (in Michendorf praktiziert).</li>
</ul>
<h3>Schwerpunkt Borgsdorf</h3>
<ul>
<li>Der Schwerpunkt in Borgsdorf ist die Erh&#246;hung der n&#246;rdlichen L&#228;rmschutzw&#228;nde (LSW) um min. 1 m oder die Erweiterung des OPA von AS Birkenwerder bis zum Havelkanal.</li>
</ul>
<h3>Schwerpunkte Birkenwerder</h3>
<ul>
<li>die uneingeschr&#228;nkte Verl&#228;rmung  in Richtung Briese, die durch eine Verl&#228;ngerung des OPA in Richtung Osten besser gel&#246;st werden kann, als durch eine L&#228;rmschutzwand (davon profitieren auch Borgsdorf und Bergfelde, da der L&#228;rm durch OPA an der Quelle der Entstehung verhindert wird). Hier kann sich eigentlich<em> jeder der 20.000 bis 30.000 j&#228;hrlichen Erholungssuchenden</em> betroffen f&#252;hlen!</li>
<li>Briese darf w&#228;hrend der Bauphase nicht vom Ortskern Birkenwerder abgeschnitten werden (Umleitung &#252;ber Borgsdorf ist f&#252;r Arbeitnehmer, Versorgungs- und Rettungsfahrzeuge verantwortungslos =&gt; Bahn&#252;bergang)</li>
<li>kein passiver, sondern aktiver L&#228;rmschutz innerhalb der Ortsdurchfahrungen von Borgsdorf-Birkenwerder-Bergfelde (3B). Dazu geh&#246;ren u.a.:     
<ul>
<li>der unzureichende L&#228;rmschutz f&#252;r Birkenwerder-Nord und damit auch Teile von Borgsdorf (Kragw&#228;nde und ebensolche LSW im Mittelstreifen k&#246;nnen Abhilfe schaffen)</li>
<li>der unzureichende L&#228;rmschutz der s&#252;dlich gelegenen Anrainer von Havelkanal bis Asklepios-Klinik/Regine-Hildebrandt-Schule (s.o.)</li>
<li>verbesserter L&#228;rmschutz an der AS Birkenwerder</li>
</ul>
</li>
<li>Einsicht in die Planungsunterlagen der Eisenbahnquerung und den damit verbundenen L&#228;rmschutz (Planung und Ausbau der Eisenbahnstrecke Rostock-Berlin stehen unmittelbar bevor, bzw. sind in Arbeit) und die Verantwortlichkeiten daf&#252;r.</li>
</ul>
<p><strong>Ein wichtiges, zus&#228;tzliches Argument noch f&#252;r den gesamten zur Verhandlung stehenden Streckenabschnitt</strong>:</p>
<ul>
<li>Ausweislich der 16. BImSchV / RLS 90 sind als Daten der <em>t&#228;gliche</em> Verkehr und der LKW-Anteil &#252;ber <em>2,8 t</em> zu ber&#252;cksichtigen. In den Planunterlagen finden sich an verschiedenen Stellen Angaben hinsichtlich der zugrunde gelegten Verkehrsdaten, die aus der Verkehrsprognose f&#252;r 2025 abgeleitet wurden. Die Verkehrsprognose 2025 weist jedoch Zahlen f&#252;r den <em>werkt&#228;glichen</em> Verkehr und f&#252;r LKW &#252;ber <em>3,5 t</em> aus. Da die Bezeichnungen in den Planunterlagen in den einzelnen Abschnitten sehr unterschiedlich sind, kann nicht nachvollzogen werden, ob den Berechnungen Zahlen f&#252;r den t&#228;glichen oder werkt&#228;glichen Verkehr und LKW &#252;ber 2,8 t oder 3,5 t zugrunde gelegt wurden bzw. wie eine eventuelle Umrechnung erfolgt ist. <em>Wie kommen also die Berechnungen dann zustande?</em></li>
</ul>
<h3>Protestaktion</h3>
<p>Mediale Aufmerksamkeit ist f&#252;r das gemeinsame Anliegen der betroffenen B&#252;rger von Bergfelde, Birkenwerder und Borgsdorf hilfreich. Wir rufen deshalb auf, dass sich so viele betroffene B&#252;rger als m&#246;glich, trotz des ung&#252;nstigen Ortes und der Zeit, am <strong>8. November 2011 ab 09.30 Uhr vor dem Besprechungslokal des Er&#246;rterungstermins in B&#228;renklau</strong> zu einer <strong>Protestaktion</strong> versammeln.</p>
<p>Die BI A10 Nord wird dann eine Presseerkl&#228;rung abgeben.</p>
<h3>Mitfahrgelegenheiten</h3>
<p>Wer ein Problem mit der An- und Abfahrt nach B&#228;renklau hat, kann sich an die BI wenden, die versuchen wird, Mitfahrgelegenheiten zu organisieren.</p>
<h3>Bevollm&#228;chtigte</h3>
<p>Auch wer z.B. zu einem anderen Termin als dem 08.11.2011 geladen ist, muss Zutritt bereits am 8. 11. bekommen und kann fordern, seine Einwendung bereits fr&#252;her zu er&#246;rtern. Das gilt auch f&#252;r andere Termineinladungen &#252;ber die gesamte Dauer des Verfahrens. Sollten Sie dagegen keinen Termin wahrnehmen k&#246;nnen, haben Sie das Recht, einen Bevollm&#228;chtigten zu bestellen. <a href="?module=uploads&amp;func=download&amp;fileId=135">Vollmacht zum Herunterladen</a></p> ]]></description>

<content:encoded><![CDATA[ <h3>Grunds&#228;tzliches</h3>
<p>Die BI A 10 Nord spricht sich grunds&#228;tzlich f&#252;r den 6-streifigen Ausbau der A 10 aus, weil wir als Anwohner erstmals auch einen L&#228;rmschutz erhalten werden. Aber der bisherige Planungsstand ist nur ein eingeschr&#228;nkter Schutz. Unser aller Ziel muss es aber sein, einen Schutz f&#252;r alle Betroffene zu erreichen, denn noch unsere Kinder und Kindeskinder werden jahrzehntelang mit dem leben m&#252;ssen, was jetzt beschlossen wird. Allein deshalb lohnt es sich, dass sich jeder, der von diesem Ausbau betroffen ist, <em>pers&#246;nlich</em> engagiert.</p>
<p>Vom 08.-14.11.2012 werden mit den B&#252;rgern von Bergfelde und Borgsdorf und vom 29.11.-01.12.2011 f&#252;r B&#252;rger von Birkenwerder ihre Einwendungen er&#246;rtert. Dazu scheinen alle B&#252;rger, die Einwendungen zu den ausgelegten Unterlagen zum A 10-Ausbau erhoben haben, vom Landesamt f&#252;r Bauen und Verkehr Post bekommen zu haben. Inhalt sind schriftliche Erwiderungen zu den Einwendungen.</p>
<p>Es soll F&#228;lle geben, wo jemand, der Einwendungen termingerecht abgegeben hat, keine schriftliche Einladung zum Termin erhalten hat. Das ist nicht weiter tragisch. Es handelt sich um einen &#246;ffentlichen Termin, f&#252;r den bereits alle Einwender durch Ver&#246;ffentlichung in der &#246;rtlichen Presse (MAZ, OGA, M&#228;rker, Nordbahnnachrichten usw.) eingeladen wurden &ndash; das Schreiben des Landesamtes f&#252;r Bauen und Verkehr (LBV) ist eine freiwillige und sicher auch organisatorische Ma&#223;nahme der Beh&#246;rde.</p>
<p>Gut zu wissen ist, dass das Verfahren mehrstufig ist und von drei Beh&#246;rden durchgef&#252;hrt wird:</p>
<ol>
<li>Der <em>Landesbetrieb Stra&#223;enwesen Brandenburg (LS)</em> ist der sogenannte <em>&bdquo;Vorhabentr&#228;ger&ldquo;</em>. Er hat die Planungsunterlagen ausgearbeitet und jetzt auch durch seine Niederlassung &bdquo;Autobahn&ldquo; die Antworten zu den Einwendungen formuliert. Dass er dabei erwartungsgem&#228;&#223; die eigene Arbeit verteidigt und (soweit bekannt) die Einwendungen zur&#252;ck weist, ist nicht &#252;berraschend und sollte niemand daran hindern sich erneut f&#252;r seine Einwendungen einzusetzen.</li>
<li>Das <em>Landesamt f&#252;r Bauen und Verkehr</em> ist die <em>&bdquo;Anh&#246;rungsbeh&#246;rde&ldquo;</em>. Es verf&#252;gt &#252;ber alle Unterlagen, also auch die Einwendungen, f&#252;hrt die Anh&#246;rung durch, ist verpflichtet alle Hinweise festzuhalten, den B&#252;rgern Hilfestellung bei Formulierungen oder Antr&#228;gen zu geben und fertigt ein Wortprotokoll an. Nach Abschluss der Anh&#246;rung &#252;bergibt es alle Unterlagen einschlie&#223;lich der von der Er&#246;rterung </li>
<li>dem <em>Ministerium f&#252;r Infrastruktur und Landwirtschaft (MIL)</em> als <em>&bdquo;Planfeststellungsbeh&#246;rde&ldquo;</em>. Das MIL fasst abschlie&#223;end den Planfeststellungsbeschluss, wenn alle Ergebnisse aus den Einwendungen und der Er&#246;rterung vorliegen. Das kann durchaus einen Zeitraum von 1 Jahr oder sogar mehreren Jahren dauern. Gegen den Planfeststellungsbeschluss ist nach unserer Kenntnis Klage m&#246;glich, aber vermutlich teuer, so dass es sich auf jeden Fall lohnt, <strong>noch jetzt aktiv zu sein</strong>.</li>
</ol>
<h3>Was k&#246;nnen wir als Betroffene jetzt tun?</h3>
<ul>
<li>B&#252;rger, die schriftlich Einwendungen erhoben haben, sollten - auch&#160;wenn die Erfolgsaussichten im Einzelfall nicht so sehr gro&#223; erscheinen - diese <strong>nicht zur&#252;cknehmen</strong> und m&#252;ssen auch <strong>nicht in Form einer R&#252;ckantwort an die Beh&#246;rde reagieren</strong>. Die Einwendungen bleiben damit erhalten. Allein die Menge der Einwendungen ist auch ein Argument.</li>
<li>Kommen Sie zum Er&#246;rterungstermin! Scheuen Sie sich nicht, Fragen zu stellen, Berechnungen einzufordern oder z.&#160;B. sich erkl&#228;ren zu lassen, warum es bei Ihnen zu keiner rechnerischen &#220;berschreitung kommt, obwohl es zu laut ist oder z.&#160;B. in der N&#228;he andere Ergebnisse mit &#220;berschreitungen vorhanden sind (Nachbarn), die sie nicht nachvollziehen k&#246;nnen. Stellen Sie zu den Fragen, die Sie bewegen Antr&#228;ge. Denken Sie daran, dass die Beh&#246;rde verpflichtet ist, Sie bei Formulierungen oder Antr&#228;gen zu unterst&#252;tzen.</li>
<li>Was Sie nicht &#246;ffentlich diskutieren m&#246;chten, k&#246;nnen Sie aber auch schriftlich zu Protokoll geben. Es geht in die Unterlagen ein.</li>
<li><strong>Besonders sollten die B&#252;rger kommen, bei denen es Grenzwert&#252;berschreitungen gibt oder bei denen die Grenzwerte nur gerade eingehalten oder knapp (z.&#160;B. um 1 dB) unterschritten werden. Ihr Einsatz ist vermutlich auch besonders aussichtsreich, gerade dann, wenn viele Betroffene sich einsetzen</strong>. Grenzwerte sind in der Nacht 49 dB und am Tage 59 dB. Auf der Internetseite der BI A10 Nord besteht die M&#246;glichkeit, sich die <a href="downloads/">Karten mit den betroffenen Grundst&#252;cken</a> herunterzuladen. Wer keinen Zugang zum Internet hat, kann sich auch an Nachbarn oder Mitglieder der BI A10-Nord wenden. </li>
<li>Wir informieren noch einmal, dass in vielen F&#228;llen die <strong>Au&#223;enwohnbereiche</strong> nicht ber&#252;cksichtigt und auch nicht berechnet wurden. Weisen Sie darauf hin, fordern Sie die Berechnungen ein.</li>
<li>Wir empfehlen, sich mit einem Gutachten vertraut zu machen, dass unter unserer Webseite (s.o.) ver&#246;ffentlicht ist. Hier sind die Schwerpunkte genannt, um die es gegenw&#228;rtig noch geht. Besonders das Thema &bdquo;Kosten je Schutzfall&ldquo; ist ein wichtiger Punkt. Das Gutachten geht davon aus, dass hier von der Beh&#246;rde falsch verfahren wurde bzw. wird.</li>
</ul>
<h3>Schwerpunkte Bergfelde</h3>
<ul>
<li>Der Schwerpunkt in Bergfelde ist insbesondere der Kampf gegen die L&#252;cke im vorhandenen Parkplatz (Trichtereffekt), wenn viele dagegen k&#228;mpfen.</li>
<li>Wir empfehlen zus&#228;tzlich eine Verl&#228;ngerung des Walls in Richtung Heideplanbr&#252;cke nach Summt zu fordern, um den L&#228;rmpegel zu senken; hierzu k&#246;nnen auch Fragen und Antr&#228;ge, z.&#160;B. Pr&#252;fauftr&#228;ge, sinnvoll sein, die jeder stellen kann.</li>
<li>F&#252;r alle, die etwas weiter weg von der Autobahn wohnen (also z.&#160;B. in der Mehrzahl der Anwohner des Heideplanes), ist die Verl&#228;ngerung des OPA (offenporiger Asphalt) besser, denn der Wall h&#228;lt nur unmittelbar dahinter den Schall wirksam ab. Die Gefahr der Aufrechnung besteht:  wenn OPA, dann niedrigere Schutzw&#228;lle (in Michendorf praktiziert).</li>
</ul>
<h3>Schwerpunkt Borgsdorf</h3>
<ul>
<li>Der Schwerpunkt in Borgsdorf ist die Erh&#246;hung der n&#246;rdlichen L&#228;rmschutzw&#228;nde (LSW) um min. 1 m oder die Erweiterung des OPA von AS Birkenwerder bis zum Havelkanal.</li>
</ul>
<h3>Schwerpunkte Birkenwerder</h3>
<ul>
<li>die uneingeschr&#228;nkte Verl&#228;rmung  in Richtung Briese, die durch eine Verl&#228;ngerung des OPA in Richtung Osten besser gel&#246;st werden kann, als durch eine L&#228;rmschutzwand (davon profitieren auch Borgsdorf und Bergfelde, da der L&#228;rm durch OPA an der Quelle der Entstehung verhindert wird). Hier kann sich eigentlich<em> jeder der 20.000 bis 30.000 j&#228;hrlichen Erholungssuchenden</em> betroffen f&#252;hlen!</li>
<li>Briese darf w&#228;hrend der Bauphase nicht vom Ortskern Birkenwerder abgeschnitten werden (Umleitung &#252;ber Borgsdorf ist f&#252;r Arbeitnehmer, Versorgungs- und Rettungsfahrzeuge verantwortungslos =&gt; Bahn&#252;bergang)</li>
<li>kein passiver, sondern aktiver L&#228;rmschutz innerhalb der Ortsdurchfahrungen von Borgsdorf-Birkenwerder-Bergfelde (3B). Dazu geh&#246;ren u.a.:     
<ul>
<li>der unzureichende L&#228;rmschutz f&#252;r Birkenwerder-Nord und damit auch Teile von Borgsdorf (Kragw&#228;nde und ebensolche LSW im Mittelstreifen k&#246;nnen Abhilfe schaffen)</li>
<li>der unzureichende L&#228;rmschutz der s&#252;dlich gelegenen Anrainer von Havelkanal bis Asklepios-Klinik/Regine-Hildebrandt-Schule (s.o.)</li>
<li>verbesserter L&#228;rmschutz an der AS Birkenwerder</li>
</ul>
</li>
<li>Einsicht in die Planungsunterlagen der Eisenbahnquerung und den damit verbundenen L&#228;rmschutz (Planung und Ausbau der Eisenbahnstrecke Rostock-Berlin stehen unmittelbar bevor, bzw. sind in Arbeit) und die Verantwortlichkeiten daf&#252;r.</li>
</ul>
<p><strong>Ein wichtiges, zus&#228;tzliches Argument noch f&#252;r den gesamten zur Verhandlung stehenden Streckenabschnitt</strong>:</p>
<ul>
<li>Ausweislich der 16. BImSchV / RLS 90 sind als Daten der <em>t&#228;gliche</em> Verkehr und der LKW-Anteil &#252;ber <em>2,8 t</em> zu ber&#252;cksichtigen. In den Planunterlagen finden sich an verschiedenen Stellen Angaben hinsichtlich der zugrunde gelegten Verkehrsdaten, die aus der Verkehrsprognose f&#252;r 2025 abgeleitet wurden. Die Verkehrsprognose 2025 weist jedoch Zahlen f&#252;r den <em>werkt&#228;glichen</em> Verkehr und f&#252;r LKW &#252;ber <em>3,5 t</em> aus. Da die Bezeichnungen in den Planunterlagen in den einzelnen Abschnitten sehr unterschiedlich sind, kann nicht nachvollzogen werden, ob den Berechnungen Zahlen f&#252;r den t&#228;glichen oder werkt&#228;glichen Verkehr und LKW &#252;ber 2,8 t oder 3,5 t zugrunde gelegt wurden bzw. wie eine eventuelle Umrechnung erfolgt ist. <em>Wie kommen also die Berechnungen dann zustande?</em></li>
</ul>
<h3>Protestaktion</h3>
<p>Mediale Aufmerksamkeit ist f&#252;r das gemeinsame Anliegen der betroffenen B&#252;rger von Bergfelde, Birkenwerder und Borgsdorf hilfreich. Wir rufen deshalb auf, dass sich so viele betroffene B&#252;rger als m&#246;glich, trotz des ung&#252;nstigen Ortes und der Zeit, am <strong>8. November 2011 ab 09.30 Uhr vor dem Besprechungslokal des Er&#246;rterungstermins in B&#228;renklau</strong> zu einer <strong>Protestaktion</strong> versammeln.</p>
<p>Die BI A10 Nord wird dann eine Presseerkl&#228;rung abgeben.</p>
<h3>Mitfahrgelegenheiten</h3>
<p>Wer ein Problem mit der An- und Abfahrt nach B&#228;renklau hat, kann sich an die BI wenden, die versuchen wird, Mitfahrgelegenheiten zu organisieren.</p>
<h3>Bevollm&#228;chtigte</h3>
<p>Auch wer z.B. zu einem anderen Termin als dem 08.11.2011 geladen ist, muss Zutritt bereits am 8. 11. bekommen und kann fordern, seine Einwendung bereits fr&#252;her zu er&#246;rtern. Das gilt auch f&#252;r andere Termineinladungen &#252;ber die gesamte Dauer des Verfahrens. Sollten Sie dagegen keinen Termin wahrnehmen k&#246;nnen, haben Sie das Recht, einen Bevollm&#228;chtigten zu bestellen. <a href="?module=uploads&amp;func=download&amp;fileId=135">Vollmacht zum Herunterladen</a></p> ]]></content:encoded>

<guid isPermaLink="true">http://www.bi-a10-nord.de/neues/Hinweise_der_BI_A10-Nord_zur_Er%C3%B6rterung_der_Einwendungen_zum_6-streifigen_Ausbau_der_A10_ab_8._November_2011_in_B%C3%A4renklau</guid>
</item>
            <item>
<title>Vollmacht für den Anhörungstermin in Bärenklau</title>
<link>http://www.bi-a10-nord.de/neues/Vollmacht_f%C3%BCr_den_Anh%C3%B6rungstermin_in_B%C3%A4renklau</link>
<pubDate>Sun, 30 Oct 2011 08:08:48 GMT</pubDate>
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<description><![CDATA[ <p>Wir haben f&#252;r Sie eine Vollmacht zum Herunterladen und Ausdrucken ausgearbeitet.</p>
<p><a href="?module=uploads&amp;func=download&amp;fileId=135">Vollmacht zum Herunterladen und Ausdrucken</a></p> ]]></description>

<content:encoded><![CDATA[ <p>Wir haben f&#252;r Sie eine Vollmacht zum Herunterladen und Ausdrucken ausgearbeitet.</p>
<p><a href="?module=uploads&amp;func=download&amp;fileId=135">Vollmacht zum Herunterladen und Ausdrucken</a></p> ]]></content:encoded>

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